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Einladung zum Zukunftskongress der Jungen Union Oberfranken

Am 23. und 24.04.2016 findet der Zukunftskongress der Jungen Union Oberfranken in Münchberg statt. Gemeinsam möchten wir uns an diesen beiden Tagen mit dem Thema „Wirtschaft gestalten – Heimat, Herausforderungen, Lebenschancen“ beschäftigen. Wir werden Euch zu diesem Thema mit wichtigen Informationen versorgen, anstehende Herausforderungen aufzeigen und gemeinsam mit ausgezeichneten Referenten Lösungen in Workshops ausarbeiten.

Wir freuen uns auf produktive Workshops, spannende Diskussionen und einen geselligen Delegiertenabend.

Die JU Oberfranken distanziert sich klar von den Äußerungen des Sprechers der CSU-Splitterbewegung “Konservativer Aufbruch”

Die JU Oberfranken distanziert sich klar von den Äußerungen des Sprechers der CSU-Splitterbewegung “Konservativer Aufbruch”. Sprecher David Bendels hatte zuvor in der Sendung “Menschen bei Maischberger” die AfD als “politischen Mitbewerber” bezeichnet und eine Koalition mit der AfD nicht ausgeschlossen.

JU Bezirksvorsitzender Jonas Geissler erklärt hierzu: “Die AfD ist eine rechtspopulistische Partei mit einem Hang zum Rechtsextremismus. Eine solche Vereinigung darf zu keinem Zeitpunkt als möglicher Koalitionspartner der Union ins Spiel gebracht werden. Wer Spekulationen über eine Koalition mit Ausländerfeinden Vorschub leistet, macht sich mitschuldig. Eine solche Meinung wird in der CSU nicht mehrheitsfähig sein!”

Geissler machte auch deutlich, dass der Sprecher des “Konservativen Aufbruchs” nicht die Meinung der CSU und der Jungen Union wiedergibt. “Niemand hat den Vertreter einer selbsternannten Basisbewegung dazu autorisiert, für die CSU zu sprechen. Bei uns gibt es demokratische Strukturen, in denen der politische Meinungsaustausch stattfindet. Unsere Basis besteht aus hunderten Ortsverbänden und den Arbeitsgemeinschaften. Hier ist die Basis der CSU! Wer in der CSU für die Basis sprechen will, muss erst eine demokratische Wahl an der Basis gewinnen. Wenn jetzt in der Sendung “Menschen bei Maischberger” suggeriert wird, eine Splittergruppe vertrete den Willen der CSU, hat dies mit ordentlichem Journalismus nichts mehr zu tun. Hier hätten die zuständigen Redakteure sauber recherchieren müssen.”

Mit Philipp Mißfelder verlässt ein ganz Großer die politische Bühne

Als Junge Union können wir ihm nur noch leise Danke sagen:

Danke für 12 Jahre an der Spitze der Jungen Union Deutschlands. Danke für kontroverse Debatten und streitbare Thesen. Danke für unbequeme Wahrheiten und den Mut diese auszusprechen. Danke für den andauernden Einsatz für unsere Generation!

Philipp war einer der profiliertesten Außenpolitiker der Union. Eine Zukunftshoffnung. Ein großes Talent. Ein vertrauensvoller Unterstützer.

Vor allem ist er uns über die Jahre zum Freund geworden. Ein Freund auf den wir uns immer verlassen konnten. Mit dem wir viele gemeinsame Erinnerungen teilen konnten. Mit dem wir gemeinsam lachen konnten.

Lieber Philipp, wir trauern um dich. Unsere Gedanken sind bei deiner Familie und deinen Lieben.

B173 soll oberste Priorität erhalten

Forchheim/Kronach/Lichtenfels. Der Bezirksausschuss der Jungen Union Oberfranken spricht sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für den vierspurigen Ausbau der B173 zwischen Kronach und Lichtenfels aus. Im neuen Bundesverkehrswegeplan, welcher in diesem Jahr fortgeschrieben wird, soll das Straßenbauprojekt höchste Priorität erhalten. Zuvor hatte bereits der JU Landesverband gefordert, dass jeder Landkreis in Bayern einen vierspurigen Anschluss an das deutsche Autobahnnetz erhält.

Der Kronacher JU Kreisrat Thomas Löffler machte in der Sitzung deutlich: “Für unsere vielen Pendler und die stark aufgestellten Industriebetriebe im Landkreis Kronach brauchen wir endlich die vierspurige Anbindung an das Fernstraßennetz.” JU Bezirksvorsitzender Jonas Geissler ergänzte: “Keine Region darf in Oberfranken abgehängt werden. Wir müssen endlich neuen Schwung in unsere wichtigen Infrastrukturprojekte bringen!“

Auch zeigte sich die Junge Union überzeugt, dass Diskussionen über alternative Anbindungen zum jetzigen Zeitpunkt völlig fehl am Platze sind. „Im Jahr des Bundesverkehrswegeplans müssen alle Kräfte an einem Strang ziehen. Wenn wir in Berlin nicht mit einer Stimme sprechen, gehen wir im Zweifel leer aus“, erklärte JU Bezirkschef Jonas Geissler abschließend.

Zum Rücktritt Peter Gauweilers erklärt Oberfrankens JU Bezirksvorsitzender Jonas Geissler

“Die erste Reaktion vieler zum Abtreten Peter Gauweilers ist wohl ‘ein Querulant ist verschwunden’. Im Gegensatz dazu könnte man auch in Anlehnung an historischer Vorbilder formulieren, ‘der Lotse geht von Bord’. Beide Auffassungen sind kontrovers. Beide treffen wohl nicht den Kern des Rücktritts.

Peter Gauweiler war mehr als Lotse oder Querulant. Er war streitbar. Er war populistisch. Aber er hat immer ein Stück der Marke CSU ausgemacht. Nicht weil seine Positionen als antieuropäisch gedeutet werden könnten. Diese Einschätzung wäre zu einfach. Vielmehr war Peter Gauweiler ein Vorkämpfer der Demokratie. Einer, der sein Gewissen ernst nahm. Jemand der auf ehrliche Argumente und die Kraft der Auseinandersetzung vertraute!

Sicherlich war dabei nicht jede seiner Positionen richtig. Aber über Wahrheiten lässt sich in einer Demokratie eben streiten. Sie sind oft persönlich. Sie sind meist individuell. Und sie müssen nie der Mehrheitsmeinung entsprechen. Wenn ein Abgeordneter seinem Gewissen folgt, macht er keine Fehler. Diese Haltung verdient immer Respekt. Sie erscheint geradlinig. Und vor allem zeigt sie Charakterstärke!

Für Oberfranken ist der Rücktritt des Münchner CSU Urgesteins auch ein persönlicher Verlust. Durch seine familiären Verbindungen war er eng mit dem Frankenwald verbandelt. Nicht zuletzt deswegen sagen wir heute  mit Wehmut Servus!

Peter Gauweiler war eine Bereicherung für den innerparteilichen Diskurs. Er war ein Verfechter der Freiheit. Auch wenn nicht jeder alle seine Thesen unterstützt hat, wird es kaum jemanden geben, der heute meint, dass sich diese Lücke so schnell füllen lässt!”

JU fordert Rücktritt von SPD Spitze

Nach dem Rückzug Hans-Peter Friedrichs aus dem Bundeskabinett fordert die JU Oberfranken den Rücktritt von Sigmar Gabriel und Thomas Oppermann.JU Bezirksvorsitzender Jonas Geissler: “Das Verhalten der SPD Spitze im Fall Edathy ist eine bodenlose Frechheit!”

Die Junge Union Oberfranken fordert den Rücktritt des in den Fall Edathy involvierten SPD Parteivorsitzenden und Bundesminister Sigmar Gabriel und des Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann. “Hans-Peter Friedrich hat sich politisch korrekt verhalten. Es ist offensichtlich, dass die vereinbarte Vertraulichkeit zum Schutz der sich in der Bildung befindlichen Bundesregierung zwischen dem damaligen Bundesinnenminister und dem SPD-Parteivorsitzenden Gabriel von Seiten der SPD gebrochen wurde. Dass Gabriel und Oppermann nun versuchen ihren eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen ist eine bodenlose Frechheit”, so JU Bezirksvorsitzender, Jonas Geissler.

Die Junge Union fordert den Rückzug als logische Konsequenz aus dem Rücktritt von Bundesminister Hans-Peter-Friedrich, der sich der staatspolitischen Verantwortung nicht entzogen hat. “Wir bedauern den Abtritt von Hans-Peter Friedrich, der in seiner parlamentarischen Arbeit viel für Oberfranken geleistet hat”, so Geissler. Von der CSU Führung erwartet die Junge Union jetzt die Wiederbesetzung des Landwirtschaftsministeriums mit einem Oberfranken.

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