Wirtschaft stärken – Arbeitsplätze ausbauen

 Die Junge Union Oberfranken fordert die Einführung eines Regionalmanagements für die bessere und schlagkräftigere Nutzung von Fördermitteln. Das Beispiel Oberösterreich zeigt, wie unbürokratisch ein Managementnetz den Service in den Regionen verbessert und bestehende Förderprogramme effektiver genutzt werden können. IHK, Euregio´s, HWK und weitere Institutionen, welche bereits zur Unterstützung der regionalen Wirtschaft intensiv tätig sind, müssen eine Anlaufstelle haben, bei der alle Informationen und Anfragen zusammenlaufen und entsprechend den Bedürfnissen gebündelt werden. Diese zentrale Anlaufstelle kann entweder an der Regierung von Oberfranken oder durch den Verein Oberfranken Offensiv – Forum Zukunft Oberfranken e.V. geschaffen werden. Wir müssen alles daran setzen, unseren ansässigen Betrieben sämtliche Hilfestellung zu geben, die erwartet werden! Zugänge zu neuen Märkten, insbesondere Tschechien müssen gebündelt und kompetent angeboten werden! Die Angebote des Netzwerks Nordbayerns gerade für Existenzgründer müssen besser publik gemacht werden. Oberfranken sollte anstreben, eine Netzwerkregion im Rahmen des „Exist“ Förderprogrammes des BMBF zu werden.

– Ländlicher Raum in der Metropolregion: Auch wenn die Metropolregion Nürnberg mittlerweile ganz Oberfranken mit einschließt ist darauf zu achten, dass innerhalb Oberfrankens kein von der Metropolregion ausgehendes Fördergefälle entsteht. Wir wollen, dass die Menschen im ländlichen Raum auch in Fragen der Breitbandversorgung oder medizinische Versorgung dieselben Voraussetzungen finden wie in den Metropolen. Die Entwicklung des ländlichen Raums in der Metropolregion ist daher weiter zu fördern.

– Die Junge Union setzt sich für die weitere Auslagerung von Landesämtern nach Oberfranken ein. Gerade in den strukturell schwächeren Regionen Kronach, Wunsiedel und Hof ist die Chance zu nutzen, mit Hilfe der Staatsregierung durch die Staatsregierung Arbeitsplätze für Hochqualifizierte zu schaffen.

– Bei der medizinischen Versorgung ist es vor allem notwendig Anreize für Ärzte zu schaffen sich im ländlichen Raum niederzulassen. Nur so kann neben einer wohnortnahen Krankenhausversorgung auch eine ärztliche Versorgung in der Fläche geschaffen werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten Anreize zu schaffen: Den Ärzten könnte kostenlos Baugrund überlassen werden, oder sogar die im Besitz der Kommune befindlichen Leerstände in den Innenstädten. Wichtig ist dabei, dass die kommunalen Bemühungen nicht dadurch unterlaufen, dass Arztsitze nur in den (kreisfreien) Städten vergeben werden.

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